Rückblick

Nachdem ich schon ein paar Tage zuhause bin, möchte ich gern meine Tour Revue passieren lassen:

Es war eine wunderbarer Erfahrung mit vielen Begegnungen, verschiedenen Eindrücken und ein Gefühl der Freiheit und Selbstentdeckung. Ich habe unwahrscheinliches Glück mit dem Wetter gehabt und die meisten Leute waren sehr freundlich und hilfsbereit. Der Cliché, dass die Franzosen keine Fremdsprachen sprechen ist keinesfalls wahr. Nach meiner Tour vor 2 Jahren nach England, als ich durch Nordfrankreich gefahren bin, habe ich wiederholt gehört, es wäre im Süden anders. Ich versuche immer die Sprache von dem Land in dem ich mich befinde, zu sprechen, was die Franzosen, wie alle andere, sehr schätzen und sich dann bereit zeigen in Englisch oder Deutsch zu antworten, wenn man will. Mein Französisch, das ich in der Schule gelernt habe, ist langsam zurückgekommen und jeden Tag besser geworden. Ich war natürlich schon ein bisschen verwirrt, als ich über die Spanische Grenze gefahren bin und mein bisschen Spanisch zum Ausdruck bringen wollte, danach musste ich versuchen, in Italien mich an mein Italienischen wieder zu erinnern.

Im Großen und Ganzen habe ich die Autofahrer sehr rücksichtsvoll gegenüber Radfahrer gefunden und in der Schweiz und Frankreich ist es ganz in Ordnung die Gehsteige zu benützen, wenn keine Radspur vorhanden ist.

Ich war sehr froh, dass ich das Zelt mitgenommen habe. Obwohl dies ursprünglich als Nothilfe gemeint war, genoss ich das Campieren so sehr, dass ich gar nicht versucht habe, ein Zimmer zu suchen, außer in Barcelona, wo ich in der Jugendherberge geschlafen habe. Sogar in Narbonne, wo ich ins Tourismus Büro gegangen bin, habe ich ein Campingplatz am Rande der Stadt ein Hotel im Zentrum vorgezogen.

Natürlich bin ich meinen Warmshowers Gastgeber, Isa & Rebecca, Dominique & Ursula & Christian, Leo & Carlitos, Maud & Lionel, Rainer und Maciá & Steve, die mich alle so herzlich aufgenommen haben , sehr dankbar.

Alle die Schwierigkeiten, die ich auf der Tour gemeistert haben, haben zum gesamten Gefühl des Erfolges beigetragen und meine Selbstsicherheit gestärkt.

Würde ich es wieder machen? JA, auf jedem Fall. Aber ich habe beschlossen, diese Tour jetzt, mit 60 Jahren, so lang ich meine eigene Knien und Hüften habe, zu machen. Sollte ich das Glück haben, weiterhin gesund und fit zu bleiben werde ich mit ziemlicher Sicherheit noch eine Tour machen, allerdings ein bisschen eine leichtere und kürzere.

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