Etappe 9 – Der Längste Tag

Dieser Tag muss der längste gewesen sein! Ich startete vor 9 und kam erst nach 6 an mit nur einer kurzen Mittagspause auf einer Parkbank in Chemnitz. Aber die Fahrzeit war nur 7 Stunden. Wie war dies möglich. OK, ich kaufte kurz etwas ein, aber die meiste übrige Zeit war um Karte anzuschauen und nach dem Weg zu fragen. Keine Pannen, kein Regen hat mich gehindert, nur dies ständige Sucherei! Aus den geplanten 63 sind fast 87 geworden. Einen freiwilligen Umweg machte ich schon, weil meine Gastgeberin mir eine Karte geschenkt hatte, wo ein Radweg eingezeichnet war. Diesen suchte ich aber es war nur ein Teilstuck fertig uns er war überhaupt nicht beschildert. Das Gelände ist hier sehr anspruchsvoll, es geht ständig auf und ab., was die Fahrt etwas verlangsamt. Aber nun kommt das positive, dass alles entschädigt: Es begleitete mich vor Chemnitz einen kuzzen Stuck ein Mann, der sowieso dieser Richtung gefahren wäre, aber natürlich wegen mir etwas langsamer. Aber Nachmittags traf ich Thomas. Er sprach mich an, als ich die Karte und die Wegweiser anschaute – der Weg teilte ich und ich wusste nicht, welchen ich brauchte – bisher liefen blau und rot gemeinsam, jetzt musste ich mich entscheiden. Es standen keine Namen darau und auf meiner Karte waren sie nicht. Ich hatte nämlich nur einen Radweg genommen, um aus der Stadt zu kommen, der ungefähr in meine Richtung ginge. Thomas hat an, mir ein Stück vorzufahren und nam es in Kauf, dass ich bergauf so langsam war. Nach einer halben Stunde kamen wir an seinem Haus vorbei und er fragte mich, ob ich etwas dagegen hatte, wenn er mich noch weiter begleiten wurde. Er schickte mich ein gerdes aber ansteigendes Stuck weiter, wahrend er seine Sachen heim tat – er war nämlich auf dem Heimweg von der Arbeit! Ich wartete beim vereinbarten Treffpunkt und er kam mit einem anderen Rad. Letztendlich begleitete er mich bis 6 Kilometer vor meiner Unterkunft, wo ich mich wirklich nicht mehr verirren konnte. Das waren schließlich 25 Kilometer, die er dann wieder zurück musste! Dann überreichte er mir € 5 – 1 Cent pro Kilometer, den ER für Freiraum Europa gefahren war! Solche Begegnungen sind das Allerschönste an so einer Reise!
Mittwoch 30. Juli Lößnitz-Oberschöna 86,71 Km., 806 Hm., 6:59:38 Fahrzeit.

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