Day 14 – Thursday 16th September, Soboth-Unterburg

The rest of the climb wasn’t too bad. I was more concerned about going down the other side. However, my Garmin sent me off on a quiet road. There were three cars standing on one side and I asked them if this was ok and they replied that it was surfaced all the way to Ettendorf and from there I could get to Lavamund, which was further than on the main road. However it meant less traffic and because of the greater distance it wasn’t so steep, so I followed it. It descended and descended and I thought it was never going to end. It finally did and there was a cycle route to Lavamund alongside the river Lavant. After that there was s cycle path along the road before branching off to a small village. It was long since time for my coffee break and I had been looking out for a Gasthaus. I saw two tables outside what looked like a normal house, but there was a small sign saying it was a Gasthaus. The lady brought me coffee in a China cup and a large beer-glass of water for two euros. There was also a toilet, which of course I made use of. Then the adventure began. My sat-nav sent me uphill on a very rough track. I manage to cycle up over stones and routes until shortly before the top, but the path down was very narrow. I followed it, as no way did I want to turn round and go back the way I had come, but it got narrower and narrower and was extremely rough. In addition to the roots and stones there were lots of pinecones. It was like a dried up brook and extremely difficult to walk and push the bike, and I breathed a sigh of relief when we finally made it. Then it was very varied mostly on quiet roads and a long stretch along a gravel road. My Garmin told me to turn off onto an agricultural road. This started as a widish track, that obviously hadn’t been used for years. At one point I was told to turn right, but I didn’t see a road or even a path to turn to. Sat-nav protested so I returned and could just make out a path, which I followed on foot and pushing my bike. Again it got even narrower between high reeds and again I breathed a sigh of relief when it was over. After that it was fairly uneventful and I felt my first few drops of rain before I arrived at Kloppeinersee at 2:30. I was able to check in, as this wad from 2 p.m. onwards.

Der Rest des Aufstiegs war nicht so schlimm. Ich war mehr besorgt übers Herunterfahren auf der anderen Seite. Mein Garmin schickte mich jedoch von der Hauptstraße weg. Auf einer Seite standen drei Autos und ich fragte sie, ob diese ruhige Straße in Ordnung sei und sie antworteten, dass sie bis Ettendorf asphaltiert sei und ich von dort nach Lavamund kommen würde, eine Strecke, die weiter als auf der Hauptstraße war. Allerdings bedeutete es weniger Verkehr und wegen der größeren Entfernung war es nicht so steil, also folgte ich ihm. Es ging hin und her und ich dachte, es würde nie enden. Endlich war es soweit und es gab einen Radweg entlang der Lavant nach Lavamund. Danach gab es einen Radweg entlang der Straße, bevor er zu einem kleinen Dorf abzweigte. Es war längst Zeit für meine Kaffeepause und ich hatte nach einem Gasthaus Ausschau gehalten. Ich sah zwei Tische vor, was wie ein normales Haus aussah, aber es gab ein kleines Schild, das besagte, dass es sich um ein Gasthaus handelte. Eine Dame brachte mir Kaffee in einer Porzellan Tasse und ein großes Bierglas Wasser für zwei Euro. Es gab auch eine Toilette, die ich natürlich genutzt habe. Dann begann das Abenteuer. Mein Navi schickte mich auf einer sehr holprigen Strecke bergauf. Ich schaffe es, über Steine ​​und Wege bis kurz vor dem Gipfel hochzuradeln, aber der Weg nach unten war sehr schmal. Ich folgte ihm, da ich auf keinen Fall umkehren und den Weg zurück nehmen wollte, den ich gekommen war, aber er wurde schmaler und schmaler und war extrem holprig. Neben den Wurzeln und Steinen gab es viele Tannenzapfen. Es war wie ein ausgetrockneter Bach und extrem schwer zu gehen und das Fahrrad zu schieben, und ich atmete erleichtert auf, als wir es endlich geschafft hatten. Danach ging es sehr abwechslungsreich meist auf ruhigen Straßen und einer langen Strecke entlang einer Schotterstraße. Mein Garmin sagte mir, ich solle auf eine landwirtschaftliche Straße abbiegen. Dies begann als ein breiter Weg der offensichtlich seit Jahren nicht mehr von landwirtschaftlichen Fahrzzeugen benutzt wurde. Irgendwann teilte mir mein Garmin mit, ich solle rechts abbiegen, aber ich sah weder eine Straße noch einen Weg, auf den ich abbiegen könnte. Das Navi protestierte, also kehrte ich zurück und konnte gerade noch einen Weg erkennen, dem ich zu Fuß folgte und mein Fahrrad schob. Wieder wurde es zwischen hohen Schilfrohren noch enger und wieder atmete ich erleichtert auf, als es vorbei war. Danach war es ziemlich ereignislos und ich spürte meine ersten Regentropfen, bevor ich um 14:30 am Kloppeinersee ankam. Ich konnte einchecken, da dies bereits ab 14 Uhr möglich war.

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Day 13 – Wednesday 15th September, Mitterlabill-Soboth

No room at the inn!


I set off in the morning with a bit of a strange feeling, as I had been unsuccessfully trying for a couple of days to find a room in Eibiswald. I needed to stay exactly  there in order to have a full battery for going over the Soboth next day. I decided just to go and ask when I got there
The first part was hilly, but then it flattened out as I reached the R2 Mur Radweg again. However I soon left this for the R1, which was very pleasant and varied. At one point my Garmin wanted to send me over a steep hill, which didn’t feel right. I stopped on a flat bit part way up to consult the map and it appeared that I could have stayed on the R1. I consulted a farmer, who agreed. Apparently my sat-nav had just chosen the shorter route! I returned to the bike-route despite the protests from my Garmin and found this to be really true. After a few kilometres I was back on route. I stopped for coffee and read the email from the tourist information who hadn’t been very helpful, so I replied that I was desperate and would they PLEASE find me something. When I reached Eibiswald another email had come telling me that there was really nothing available. The lady had been more helpful this time and checked out a place on the Soboth, which could put me up if I wanted. However I still didn’t want to believe it and wasted a couple of hours asking myself – to no avail! I decided to go on – uphill and would need more power. There was a public charging station, but I couldn’t get it to work and realised it was meant for cars. I then found a butcher with a snack bar and I asked if I could charge my bike while I had some food. He kindly agreed and even had a plug outdoors, which meant I didn’t have to remove the battery, so instead of my usual picnic I had some meatloaf and apple juice. Then I set off uphill expecting a real hard grind. But my Navi took me on an off-road stretch (well it was presumably the old road) through the woods. There were several steepish bits, but flat bits too. Only the last few kilometres were back on the road and I arrived here quicker than expected.

Mit einem etwas seltsamen Gefühl machte ich mich morgens auf den Weg, da ich seit einigen Tagen erfolglos versuchte, ein Zimmer in Eibiswald zu finden.  Ich musste genau dort bleiben, um am nächsten Tag eine volle Batterie für die Fahrt über die Soboth zu haben.  Ich beschloss einfach hinzufahren und zu fragen, wenn ich dort ankam.
Der erste Teil war hügelig, aber dann wurde es flacher, als ich wieder den R2 Mur Radweg erreichte.  Dies habe ich jedoch bald für den R1 verlassen, der sehr angenehm und abwechslungsreich war.  Irgendwann wollte mich mein Garmin über einen steilen Hügel schicken, was sich nicht richtig anfühlte.  Ich hielt auf einem flachen Stück an, um die Karte zu konsultieren, und es schien, dass ich auf der R1 hätte bleiben können.  Ich habe einen Bauern konsultiert, der zugestimmt hat.  Offenbar hatte mein Navi gerade die kürzere Route gewählt!  Ich kehrte trotz der Proteste von meinem Garmin auf die Radroute zurück und fand dies wirklich wahr.  Nach ein paar Kilometern war ich wieder auf der Strecke.  Ich hielt an, um Kaffee zu trinken und las die E-Mail von der Touristeninformation, die nicht sehr hilfreich war, also antwortete ich, dass ich verzweifelt sei und sie mir BITTE etwas finden würden.  Als ich Eibiswald erreichte, kam eine weitere E-Mail, in der mir mitgeteilt wurde, dass wirklich nichts verfügbar sei.  Die Dame war diesmal hilfreicher gewesen und hatte bei einem Gasthaus auf der Soboth angerufen, dass Zimmer zur Verfügung hatte.  Aber ich wollte es immer noch nicht glauben und verschwendete ein paar Stunden damit, herum zu fragen – vergeblich!  Ich beschloss, weiterzufahren – bergauf und würde mehr Strom brauchen.  Es gab eine öffentliche Ladestation, aber ich konnte sie nicht zum Laufen bringen und stellte fest, dass sie für Autos gedacht war.  Ich fand dann einen Metzger mit Imbiss und fragte, ob ich mein Fahrrad aufladen könnte, während ich bei ihm etwas aß.  Er stimmte freundlicherweise zu und hatte sogar einen Stecker im Freien, sodass ich die Batterie nicht entfernen musste, also gab es statt meines üblichen Picknicks Fleischkäse und Apfelsaft.  Dann ging es bergauf und ich erwartete eine wirklich harte Aufstieg.  Aber mein Navi führte mich auf einer Offroad-Strecke (na ja, es war vermutlich die alte Straße) durch den Wald.  Es gab mehrere steile, aber auch flache Stellen.  Nur die letzten Kilometer waren wieder auf der Straße und ich war schneller als erwartet hier.

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Day 12 – Tuesday 14th September, Neuhaus am Klausenbach nach Mitterlabill

Today the breakfast was amazing – far too much, but they encourage you to take the rest with you.
There was a lot of incline at the beginning.  In Santa Anna am Aigen the bike path downhill was so steep that I walked. Then I found the R12 Thermenradweg, which led to Bad Radkersburg.  I hadn’t found this route when planning.  So I ignored the protests of my Garmin and enjoyed this beautiful route.  When I arrived in Radkersburg, I went to the chemist to buy an ointment that had helped me a lot at home.  The pharmacist said she couldn’t give me this without a prescription.  I was just too late to call my doctor and the lady said I could go across the street and have a dermatologist write me a prescription.  The lady had to examine me first, of course, and she refused to give me this cortisone ointment.  She prescribed something else for me and when I went back to the pharmacy to get it I noticed a bike shop with a workshop.  There they adjusted my saddle because my allen keys did not fit.  After that my hydraulic seat adjustment only worked once and then no more, but the battery was probably empty
Then I drove the R2 to Mureck and visited the ship’s mill again.  There is now an inn in front of it, which was pretty full today and spoilt the atmosphere somewhat.  I continued to ignore the protests of my Garmin and continued to follow the R2 only to find out during my lunch break that I should have turned off to the north
I reprogrammed and followed my navigation system obediently until about 10 kilometers from the destination.  Then it wanted to send me down a path that ended up in a heap of manure.  So then I had to use Google Maps and found my way to the village.  I then had to ask and found out that there is still a steep climb to my Warmshowers hostess, but bike, Corrie, and I also managed that.

Heute war das Frühstück ein absoluter Wahnsinn  Es war viel zu viel, aber man wird ermutigt, den Rest mitzunehmen.
Am Anfang war sehr viel Steigung. In Sankt Anna am Aigen ging the Radweg so steil bergab, dass ich zu Fuß ginge. Danach fand ich die R12 Thermenradweg, der nach Bad Radkersburg führte. Diese Strecke hatte ich bei der Planung nicht gefunden. Also ignorierte die Proteste meines Garmins und genoss diese schöne Route. In Radkersburg angekommen, ging ich in die Apotheke um eine Salbe zu kaufen, die mir Zuhause sehr geholfen hatte. Die Apothekerin sagte, sie könne mir diese ohne Rezept nicht geben. Ich war gerade zu spät, um meine Ärztin anzurufen und die Dame sagte, ich könne über die Straße gehen und mir ein Rezept von einer Hautärztin ausstellen lassen. Die Dermatalogin musste mich natürlich zuerst untersuchen und sie weigerte sich, mir diese kortisonhaltige Salbe zu geben. Sie verschrieb mir etwas anderes und als ich zurück in die Apotheke ging, um dies zu holen, bemerkte ich ein Radgeschaft mit Werkstatt. Dort ließ ich meinen Sattel. Verdtellen, da meine Imbussschlüssel nicht gepasst hatten. Danach ging meine hydraulische Sitzverstellung nur mehr einmal und dann nicht mehr, aber vermutlich war der Akku leer
Danach fuhr ich die R2 nach Mureck und besuchte wieder die Schiffsmühle. Jetzt ist ein Gasthaus davor, das heute ziemlich voll war und das Romantische, Ursprüngliche verdorben hat. Ich ignorierte wieder die Proteste meines Garmins und folgte der R2 weiter, um bei meiner Mittagsjause  festzustellen, dass ich hätte abbiegen müssen.
Ich programmierte um und folgte nun brav mein Navi, bis ungefähr 10 Kilometer vor dem Ziel. Dann wollte er mich einen Weg schicken, dass in einem Misthaufen endete. Also müsste ich nun Google Maps zur Hilfe nehmen und fand den Weg bis ins Dorf. Dann müsste ich fragen und stellte fest, dass es noch eine starke Steigung zu meiner Warmshowers Gastgeberin gibt, aber auch das haben mein Rad, Corrie, und ich geschafft.

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Day 11 – Monday 13th September, Bad Tatzmannsdorf-Neuhaus am Klausenbach

Today was varied and enjoyable. There were many climbs but not too long and the route took me across open fields, through forests and small villages. I was surprised to find myself going past Hotel Allegria, where we have stayed several times and as I knew some friends were staying in Stegersbach, I phoned them and we met for coffee. I had made the mistake of only putting the name of the village instead of the address of the hotel and found I still had to go 6.5 kilometres and another climb! It was well worth it though – a beautiful room, a very friendly reception, excellent food including an amuse bouche

Der heutige Tag war abwechslungsreich und angenehm. Es gab viele aber nicht zu lange Anstiege, und die Route führte mich über offene Felder, durch Wälder und kleine Dörfer. Ich war überrascht, als ich am Hotel Allegria vorbeikam, wo wir schon mehrmals übernachtet haben, und da ich wusste, dass Freunde in Stegersbach wohnten, rief ich sie an und wir trafen uns auf einen Kaffee. Ich hatte den Fehler gemacht, statt der Adresse des Hotels nur den Namen des Dorfes einzugeben und stellte fest, dass ich noch 6,5 Kilometer und einen weiteren Anstieg zurücklegen musste! Es hat sich aber gelohnt. Das Zimmer ist schön, die Chefin sehr nett und das Essen hervorragend sogar mit Gruß der Kuche.

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Day 10 – Sonntag 12. September, Marz-Bad Tatzmannsdorf


Today I had deliberately chosen a shorter route due to the amount of ascent. There was a long climb at the beginning, then lots of ups and downs. This is real cycling again, the first since day 2 in Bavaria. It was very varied, through small villages, on quiet B-roads, country lanes and genuine cycle paths. I stopped for my usual coffee after around 35 kilometres, only to find it had clouded over, when I came out. Another long climb on a road came after this, then my sat-nav sent me downhill on a very rough gravel path, which I didn’t like. When I heard thunder in the distance I decided to go back onto the road, which up to that point had been running parallel. It was after another kilometre downhill that I found I’d gone wrong and I had to go back up again! By this time my battery was getting low and I was concerned that I might not even make it. There had been a few more claps of thunder in the distance, but not enough to worry about. Then I found it had been raining. The roads were wet for the last 15 kilometres or so, but I never caught any rain myself. I stopped in the last village before mine, with the thought of going into a Gasthaus to charge my battery as it was showing less distance left than I needed, but I could see the rest of the route was all downhill, so I risked it and made it.
In the evening I went across the road to the only Gasthaus I had found on my earlier walk round the village, “Harry’s Strudel Stube” the reason being that this a a thermal spar and most guests have half-board in their hotels. There were lots of people drinking, but no-one eating. There was only a limited menu, which included Wiener Schnitzel, plain or filled, which I had eaten the day before, so I ordered Gemüse (vegetable)-Strudel and a mixed salad. The waitress had to fetch the chef in from outside and he obviously only warmed it, as it came very quickly, was not very big and was only luke-warm. The wine tasted like soap-suds and I’m cross with myself for not saying anything (it was only a glass, not a bottle). I was very hungry as I had not stopped for my usual picnic, so I ordered an Apfelstrudel, which was quite large and good. Then the girl brought the bill and I got a shock. The Apfelstrudel also cost € 9,50 the same as the Gemüse-Strudel. I must admit, it was actually bigger, but it normally only costs half that! There was another place nearby, which unfortunately didn’t do meals, so I had another glass of wine there to wash away the taste of the other one. So it was an expensive evening for a mediocre meal!

Heute hatte ich aufgrund des Anstiegs bewusst eine kürzere Route gewählt.  Am Anfang gab es einen langen Anstieg, dann viele Höhen und Tiefen.  Das ist wieder richtig Radsport, das erste seit Tag 2 in Bayern.  Es war sehr abwechslungsreich – durch kleine Dörfer, auf ruhigen Bundesstraßen, Feldwegen und echten Radwegen.  Nach etwa 35 Kilometern hielt ich für meinen üblichen Kaffee an, nur um beim Herauskommen festzustellen, dass er sich inzwischen bewölkt hatte.  Danach kam noch ein langer Anstieg auf einer Straße, dann schickte mich mein Navi auf einem sehr groben Schotterweg bergab, was mir nicht gefiel.  Als ich in der Ferne Donner hörte, beschloss ich, wieder auf die bis dahin parallel verlaufende Straße zu gehen.  Nach einem weiteren Kilometer bergab stellte ich fest, dass ich einen Fehler gemacht hatte und ich wieder bergauf musste!  Zu diesem Zeitpunkt war mein Akku recht schwach und ich machte mir Sorgen, dass ich es vielleicht nicht schaffen würde.  In der Ferne hatte es noch ein paar Donnerschläge gegeben, aber nicht genug, um mir Sorgen zu machen.  Dann stellte ich fest, dass es geregnet hatte.  Auf den letzten 15 Kilometern waren die Straßen nass, aber ich selbst habe nie einen Regen erwischt.  Ich hielt im letzten Dorf vor meinem an, mit dem Gedanken, in ein Gasthaus zu gehen, um meinen Akku aufzuladen, da es weniger Entfernung anzeigte, als ich vor mir hatte, aber ich konnte sehen, dass der Rest der Route nur bergab war, also riskierte ich es und  schaffte es.
Abends ging ich über die Straße zum einzigen Gasthaus, das ich bei meinem früheren Dorfrundgang gefunden hatte, “Harry’s Strudel Stube”, da dies eine Therme ist und die meisten Gäste Halbpension in ihren Hotels haben.  Es gab viele Leute, beim Trinken, aber niemand beim Essen.  Es gab nur eine begrenzte Speisekarte, die Wiener Schnitzel und Cordon Bleu, das ich am Vortag gegessen hatte, beinhaltete, also bestellte ich Gemüse-Strudel und einen gemischten Salat.  Die Kellnerin musste den Koch von draussen holen und er wärmte ihn offensichtlich nur auf, da er sehr schnell kam, nicht sehr groß und nur lauwarm war.  Der Wein schmeckte nach Seifenlauge und ich ärgere mich, dass ich nichts sagte (es war nur ein Glas, keine Flasche).  Ich war sehr hungrig, da ich nicht für mein übliches Picknick angehalten hatte, also bestellte ich einen Apfelstrudel, der ziemlich groß und gut war.  Dann brachte das Mädchen die Rechnung und ich bekam einen Schock.  Der Apfelstrudel kostet ebenfalls 9,50 € genauso wie der Gemüse-Strudel.  Ich muss zugeben, es war tatsächlich größer, kostet aber normalerweise nur die Hälfte!  In der Nähe gab es ein anderes Lokal, wo es leider keine Speisen gab, also ging ich dorthon und trank noch ein Glas Wein, um den Geschmack des anderen wegzuspülen.  Es war also ein teurer Abend für ein mittelmäßiges Essen!

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Tag 9-Saturday 11. September, Wien-Marz

Meine Schwägerin wohnt im Norden von Wien und der Weg dorthin war recht einfach, aber heute hat mich mein Navi direkt durch das Zentrum nach Süden geschickt.  Überall gibt es breite Radwege und viele Ampeln.  Manchmal war das Überqueren der Straße so kompliziert, dass ich Schwierigkeiten hatte zu verstehen, was mein Garmin wollte.  Einerseits war es schön, die Stadt wieder zu sehen, aber ich fand es ziemlich stressig und war froh, nach 2 Stunden und 20 Kilometern wieder aufs Land zu kommen.  Dann bin ich dem Niederösterreichischen Thermenradweg für ca. 30 Kilometer gefolgt, was sehr schön war.  Das meiste war völlig verkehrsfrei, teilweise sogar unbefestigt und der größte Teil lag an kleinen Bächen.  Ich habe in einem hübschen kleinen Gartencafé Kaffee getrunken.  Die Route führte mich durch einige nette kleine Dörfer und überquerte einige ruhige Straßen. Der letzte Teil war nicht ganz so angenehm mit einem langen Stück auf einer breiten Schotterstraße.  Links und rechts war alles flach  Dann gab es noch ein paar leichte Anstiege, bevor ich gegen 16 Uhr mein Hotel im März erreichte.
My sister-in-law lives in the north of Vienna and the way there had been fairly easy, but today navi sent me straight down south through the centre. There are wide cycle lanes everywhere and lots of traffic lights. Sometimes crossing the road was so complicated that I had trouble understanding what my Garmin wanted. In one way it was good to see the city again, but I found it quite stressful and was glad to get back into the countryside after 2 hours and 20 kilometres. Then I found myself following the Niederösterreichischen Thermenradweg for about 30 kilometres, which was lovely. Most of it was completely traffic-free, some even unsurfaced and the greater part was alongside little streams. I stopped for coffee at a lovely little garden café. The route took me through some nice little villages and crossed some quiet roads.The last part was not quite so pleasant with a long stretch on a wide gravel road. It was completely flat. Then there were a few gentle climbs before I arrived at my hotel in März around 4 p m.

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Day 8 – Friday 10th September, Tullnerfeld-Wien

Today was only a short ride to my sister-in-law in Vienna. Soon I was on the towpath again enjoying the beautiful Danube. I crossed the river via a powerstation bridge instead of the expected ferry. After reaching the other

side, the head-on wind came back, but fortunately a lot of the time there were trees, which offered protection and made the going easier. In Korneuburg I found a lovely little riverside café, where I enjoyed a cup of coffee. I was sorry to leave the river and a little scared of the busy traffic, but thanks to my Garmin it was easier than expected. I arrived early enough to enjoy a nice relaxing afternoon with my sister-in-law.

Heute war es nur eine kurze Fahrt zu meiner Schwägerin in Wien. Bald war ich wieder auf dem Treppelpfad und genoss die schöne Donau. Anstelle der erwarteten Fähre überquerte ich den Fluss über eine Kraftwerksbrücke. Nachdem ich die andere Seite erreicht hatte, kam der Gegenwind wieder, aber zum Glück gab es oft Bäume, die Schutz boten und die Fahrt erleichterten. In Korneuburg fand ich ein hübsches kleines Café am Flussufer, wo ich eine Tasse Kaffee genoss. Es tat mir leid, den Fluss verlassen zu müssen und hatte ein wenig Angst vor dem dichten Verkehr, aber dank meines Garmin war es einfacher als erwartet. Ich kam früh genug an, um einen schönen entspannten Nachmittag mit meiner Schwägerin zu verbringen.

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Day 7 – Thursday 9th September, Pöchlarn-Tullnerfeld

From Pöchlarn the route took me along quiet roads and through the woods, not so much along the river. I crossed on a ferry to Spitz, where I had stayed on my tour in 1998. Then the cycle route meandered through the wine hills of the Wachau and quaint little villages. I spent time taking photos etc. After Dürnstein I took a ferry back across to the south side, only to find I still had another 50 kilometres to go. The route led me along roads with traffic allowed for access only. Back alongside the river the head-on wind came back and I had to use the 2nd power-setting on my bike to make any progress. This was the first time this trip that I felt I had had enough. As I got close to Tulln I looked at "booking.com", only to find that the place I was thinking of staying no longer showed availability and that there was very little else in Tulln either! This was also a first-timer this trip, that I regretted not having booked.There was one hotel listed just close to where I was standing and I decided to go there. It is a very modern hotel near a shopping mall with no "proper"restaurant or bar nearby. I was too tired to cycle any more, so it was take-away from the nearby Burger King and wine from the filling station (no, I didn’t drink it all!).

Von Pöchlarn führte mich die Route über ruhige Straßen und durch den Wald, weniger am Fluss entlang. Mit einer Fähre überquerte ich nach Spitz, wo ich 1998 auf meiner Tour übernachtet hatte. Dann schlängelte sich der Radweg durch die Weinhügel und urige Dörfchen der Wachau. Ich verbrachte viel Zeit damit, Fotos zu machen usw. Nach Dürnstein nahm ich eine Fähre zurück zur Südseite, nur um festzustellen, dass ich noch 50 Kilometer vor mir hatte. Die Route führte mich über Straßen mit nur Anrainer-Verkehr. Zurück am Fluss kam der Gegenwind wieder und ich musste mein Elektromotor auf die 2. Stufe schalten. Dies war das erste Mal auf dieser Reise, dass ich das Gefühl hatte, genug zu haben. Als ich Tulln näherte, schaute ich auf "booking.com", nur um festzustellen, dass der Ort, an dem ich übernachten wollte, nicht mehr verfügbar war und dass es in Tulln auch sonst sehr wenige gab! Dies war das erste Mal bei dieser Reise, die ich bedauerte, nicht gebucht zu haben. Es gab ein Hotel in der Nähe meines Standorts und ich beschloss, dorthin zu gehen. Es ist ein sehr modernes Hotel in der Nähe eines Einkaufszentrums ohne "richtiges" Restaurant oder Bar in der Nähe. Ich war zu müde, um noch mehr zu radeln, also gab es Take-away vom nahegelegenen Burger King und Wein aus der AbfülltatioTanksrelle (nein, ich habe nicht die ganze Flasche getrunken!).

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Day 6 – Wednesday 8th September, Leonding-Pöchlarn

Day 6 – Wednesday 8th September, Leonding-Pöchlarn
Today was very interesting. I had stayed with a friend in Leonding. The first 10 kilometres back to the Danube took me through Linz and were not really pleasant. However, there is a wide cycle lane and traffic lights so I felt quite safe.
Then there was a long straight stretch along the river, but just as it was about to get boring, the cycle route left the path and took me down country lanes and  through little villages. Back on the riverside there was a strong headwind and I needed a lot of muscle AND battery power. I left the route a couple of times on seeing signs for pubs/cafés only to find them closed, so after 40 kilometres I was glad to find a place specially for cyclists directly on the track where I could get a coffee.
In Grein I found a cycle shop and workshop, had my tyre pressure checked and new rubber pedals put on. The original ones were spiky metal and I had injured myself on them several times.
Until then I had been traveling on the north side, but from there it was only a cycle lane next to a busy road, be so I turned round and took the ferry to the other side. This proved to be a wise decision. The route was on a quiet lane with only local traffic allowed. It was also fairly well protected from the wind by trees. I had been undecided where to stop for the night, but I reached my first option, Ybbs at 3:30 and decided to go on for another 17 kilometres to Pöchlarn totalling 102.

Heute war sehr interessant.  Ich hatte bei einer Freundin in Leonding übernachtet.  Die ersten 10 Kilometer zurück zur Donau führten mich durch Linz und waren nicht wirklich angenehm.  Es gibt jedoch einen breiten Radweg und Ampeln, sodass ich mich ziemlich sicher fühlte.
Dann kam eine lange gerade Strecke am Fluss entlang, aber gerade als es langsam langweilig wurde, verließ der Radweg dort den Fluss und führte mich über ruhige Straßen und durch kleine Dörfer.  Zurück am Flussufer herrschte starker Gegenwind und ich brauchte viel Muskel- UND Akkukrsft.  Ich verließ die Strecke ein paar Mal, als ich die Schilder für Gasthäuser sah, nur um diese geschlossen vorzufinden, so dass ich nach 40 Kilometern froh war, direkt an der Strecke eine Station speziell für Radfahrer zu finden, an dem ich einen Kaffee trinken konnte.
In Grein habe ich einen Fahrradladen mit Werkstatt gefunden, meinen Reifendruck prüfen und neue Gummipedale aufsetzen lassen.  Die Originale waren spitziges  Metall und ich hatte mich mehrmals daran verletzt.
Bis dahin war ich auf der Nordseite unterwegs, aber von dort weg war es neben einer viel befahrenen Straße, also drehte ich um und nahm die Fähre auf die andere Seite.  Dies war eine weise Entscheidung.  Die Strecke verlief auf einer ruhigen Straße, die nur für den lokalen Verkehr zugelassen war.  Es war auch ziemlich gut durch Bäume vor dem Wind geschützt.  Ich war noch unentschlossen gewesen, wo ich die Nacht verbringen sollte, aber ich erreichte bereits um 3:30 Uhr meine erste Option, Ybbs, und beschloss, noch 17:Kilometer nach Pöchlarn zu fahren, was insgesamt 102 Kilometer bedeutete.

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Day 5 – Tuesday 7. September, Engelhartzell to Leonding

Heute war eine leichte Tour, die lange Zeit war nur wegen Wartezeiten vor Fähren. Es wäre einige Überfahrten wegen Steinschlag auf beiden Seiten nötig.

It was an easy tour today. The long time was only because of waiting times for ferries. Many crossings were necessary because of rockfall on both sides.

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